12. Februar 2017

Onjuku, Nebbi District, Uganda

Projekt 2017-1-1, Onjuku, Nebbi District, Uganda, Support for water/Wasserversorgung der Bevölkerung. Zur Umsetzung wurden am 4. Februar 2017 9.000 Euro freigegeben.

„Die Bewohner von Onjuku Village haben aktuell keine andere Wahl, als potentiell schädliche, da gesundheitsgefährdende Wasserquellen zu nutzen. Und es ist ein trauriger Fakt, dass deutlich mehr Menschen nur unzureichenden Zugang zu sauberem Wasser haben. Für die Menschen vor Ort ist jeder neue Tag ein weiterer Kampf, um ihre grundlegenden Wasserbedürfnisse zu erfüllen. Als direkte Folge des unzureichenden Zugangs zu Frischwasser entsteht eine düstere Zukunft für viele Menschen, die in diesem furchtbaren Kreislauf von Armut und Krankheit eingeschlossen sind.

Sauberes, jederzeit zugängliches Trinkwasser ist doch eigentlich ein grundlegendes Menschenrecht.

Dennoch ist es Tatsache, dass viele Menschen an Krankheit leiden und sich teils tödlichen Gefahren auf Grund Krankheiten durch kontaminiertes Wasser aussetzen. Die Beschwerlichkeiten und die wertvollen Stunden der begrenzten Lebenszeit, die verloren gehen, um schmutziges Wasser über weite Strecken zu holen, sollte man auch nicht außer Acht lassen. Es sind vor allem die Frauen und Kinder, die das Wasser für ihre Familien heranschleppen. Und als wäre es nicht schlimm genug, dass sie das Wasser in entsprechenden Gefäßen Meile für Meile auf dem Kopf tragen müssen, ist es meist mit einer Vielzahl von Belastungen und Keimen durchsetzt. Neben der direkten Erschöpfung durch die harten körperlichen Belastungen kommen noch die Krankheiten durch das reine Trinken des konterminierten Wassers hinzu. Sie wissen, dass sie durch das Trinken krank werden. Und selbst dann, wenn sie krank sind, müssen sie weiter von dem unsauberen Wasser trinken. Sie haben keine Alternative. Ein Teufelskreislauf.

Wasser, das ist –auch wenn es in Europa fast unglaublich klingt, da man rund um die Uhr Zugang zu Frisch- und Trinkwasser hat - das Leben und Blut einer Gemeinschaft. Fehlt es oder macht es krank ist das eine Katastrophe. Doch auch die körperlichen Strapazen des Heranschleppens laugen aus. Was sind die Folgen? Den Kindern fehlt z.B. die Energie zum Lernen, die jungen Männer sind teils zu schwach zum Arbeiten, dringend benötigte Arbeiten stagnieren, Geld fehlt, Zukunftsperspektiven schwinden, der Kreislauf der Armut setzt sich fort. Sauberes Wasser bedeutet neue Kraft und Hoffnung auf ein besseres Morgen, ein neues, besseres Leben. Was nützt es den sichtbaren Hunger durch Nahrung zu lindern, wenn der unsichtbare Hunger, der aus dem Zwang kontaminiertes, von Keimen und Parasiten durchsetztes Wasser zu trinken, weiter besteht. Deshalb bitten wir um Hilfe, damit die Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden können.“

 

Schlagworte dieses Artikels: Blogbeitrag, Uganda, Projekt

 

 

 

 

     
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